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Verhindert viel Reden den Erfolg?

 

Nicht die Menge entscheidet, sondern das „WIE“.

 

Organisationen sind derzeit weitgehend männlich geprägt, daher wird in ihnen meist „männlich“ kommuniziert. Um Vielfalt nutzen zu können, ist der Trend zu mehr „Weiblichkeit“ in den Unternehmen für diese von Vorteil.

 

Wenn sich die Frauen dabei den Männern anpassen geht der Nutzen aber verloren. Was es braucht ist Bewusstheit, Akzeptanz und Offenheit beider Geschlechter für weibliche UND männliche Kommunikation.

Wie kann die Integration gelingen?

 

Für eine erfolgreiche Integration brauchen die Betroffenen eine allen verständliche Sprache. Auch für Frauen und Männer ist es wichtig, einander verstehen zu können. Solange wir nur glauben, dieselbe Sprache zu sprechen, diese aber unterschiedlich nutzen, werden wir uns eher in Missverständnissen verstricken als einander bereichern. Um dieses gegenseitige Verständnis in gegenseitigem Respekt und Akzeptanz wachsen zu lassen, dient dieses Buch!

Was machen die Frauen denn „besser“ als die Männer?

 

Nichts! Ebenso wenig wie Männer irgendetwas besser machen als Frauen. Sie machen es nur anders. Die jeweiligen unterschiedlichen Qualitäten sind unter bestimmten Perspektiven dienlicher als andere.

Geht es zum Beispiel darum ohne langes Nachdenken Handlungen umzusetzen, agieren Männer tendenziell schneller und entschiedener. Geht es darum, vor bestimmten Aktionen darauf zu achten, ob jeder mit „im Boot“ ist, besitzen Frauen häufig die größere Empathiefähigkeit.

Fatal ist, wenn eine Gruppe die Verhaltensweisen der anderen grundsätzlich ablehnt und das eigene für besser hält (oder umgekehrt!).

 

Der Zugewinn den Frauen in Unternehmen bringen ist ausschließlich Sache der anderen Instrumente die sie spielen können – doch wie in jedem guten Orchester braucht es dafür eine Harmonie und Eingestimmtheit aller Instrumente!

Eva talks

Adam walks

Frauen und Männer sind nicht gleich.

 

Frauen und Männer sind gleichwertig.

Gebundene Ausgabe: 248 Seiten

Verlag: Goldegg Verlag; 1. Auflage

(1. April 2015)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3902991429

ISBN-13: 978-3902991423

 

Gebundene Ausgabe: 19,95 €

eBook (Kindle, ePUB): 9,99 €

 

Wenn Frauen nicht „Quotenfrau“ sein wollen, macht die Frauenquote dann überhaupt Sinn?

 

Ja und Nein. Erst ab einem Verhältnis von 1:3 beginnt eine Minderheit das Klima mitzuprägen.

 

Wenn wir nicht wollen, dass sich die Frauen einfach nur anpassen, sondern den Arbeitsstil verändern brauchen wir die Quote.

 

Dennoch: Eine pure Verordnung par ordre du mufti bringt nicht viel außer Frust auf allen Seiten.

Wie kann die Quote dann überhaupt Erfolg haben?

 

Indem wir sie in den richtigen Rahmen setzen. Wenn wir wollen, dass Frauen in der Wirtschaft mehr Fuß fassen müssen wir dies als das behandeln, was es ist: ein Change Prozess. Dafür genügt es nicht, sich nur mit der Minderheit zu befassen, die zahlenmäßig wachsen soll, sondern mit allen Betroffenen, nämlich Frauen UND Männern. Also auch mit denen, die der Minderheit rein rechnerisch werden machen Platz müssen und darin erst mal keinen persönlichen Gewinn sehen.

 

Erst wenn Organisationen verstehen, warum dieser Change für sie dienlich ist, werden sie sich darum bemühen, Frauen zu integrieren und Frauen wie Männer zu motivieren, dass diese Integration gelingen kann. „Die Quote“ kann darin dann nur ein unterstützendes Element sein, mehr nicht.

Warum soll es für Männer eine Bereicherung sein, wenn „die Frauen kommen“?

 

Diversität ist Verlust und Bereicherung zugleich. Verlust vertrauter Strukturen, Verlust von eingespielten Abläufen und Traditionen und immer auch ein Verlust von Kompetenzen die durch Erfahrung gewonnen wurden. Doch: das einzige Beständige im Leben ist Veränderung. Unterschiedlichkeit bereichert, weil sie offen macht gegenüber Veränderung, gegenüber Neuem, weil sie Kreativität anspornt und mit dem „Althergebrachten“ auch alt eingefahrene Fehler aufbricht. Daher ist es ja auch so wichtig, dass „die Frauen“ sich nicht einfach anpassen, sondern „das Ihre“ prägend mit einbringen.

Sind diese Unterschiede nicht nur Sache der Erziehung, könnten „die Männer“ das nicht auch ohne die Frauen?

 

Wenn sie es könnten, würde sie es vielleicht längst so machen. Denn die Erziehung ist allenthalben so von Frauen und ihren Werten geprägt, dass die Männer schon lange die Möglichkeit gehabt hätten „weibliche“ oder den Frauen zugeschriebene Qualitäten selbst zu entwickeln und zu leben.

 

Wer je Babys, Kleinst- und Kleinkinder aufmerksam beobachtet hat wird gesehen haben: Noch bevor die Kinder ein Geschlechtsbewusstsein entwickeln, zeigen sie schon geschlechtsspezifische Verhaltens- und Kommunikationsweisen. Weibliche Babys schauen auf Gesichter, männliche auf Objekte. Mädchen spielen Rollenspiele, Buben lieben technisches Spielzeug, Mädchen verhandeln argumentierend, Buben messen ihre Kräfte.

 

Viele Jahre weiblich dominierter Erziehung und selbst ein für Buben eher ungeeignetes Schulsystem ändern nicht viel daran.

Cristina Muderlak, Copyright © All Rights Reserved